Cuenca del Esva

Naturraum

Dieser Naturraum beginnt in der Küstenregion und verbindet sie mit der Bergregion.

 

Der Río Esva mündet in der Bucht von Cueva und grenzt dort an die geschützte Westküste Asturiens.

 

Im Norden grenzt die Cuenca del Esva an das Schutzgebiet Sierras de Carondio y Valledor und ist damit auch Teil eines geschützten grünen Korridors, der vom Meer über die Naturparks der Hochgebirge bis nach Leon reicht.

 

Die Hauptorte im Umkreis der Cuenca del Esva sind Tineo im Südosten, Pola de Allande im Süden und Luarca im Norden. Das Schutzgebiet selber ist eine wenig besuchte fast "vergessene" Landschaft.

 

Das Flussbecken des Río Esva im zentral-westlichen Asturien ist auf einer Fläche von 458 km² als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Ein Teilbereich des Esva-Flusses ist das Naturdenkmal Hoces del Esva, ein faszinierender Flussabschnitt zwischen San Pedro de Paredes und La Chanona, nahe dem Ort Brieves. Dabei handelt es sich um eine 6 Kilometer lange Schlucht mit einzigartiger Vegetation. Darunter Farngewächse, die sonst nur auf Madeira und den Azoren zu finden sind (Wodwardia radicans). Die Schlucht ist Stellenweise 400 Meter tief.

 

Vegetation und Tierwelt

In den Quellgebieten der Flüsse dieser Region sind einige ausgedehnte Mischwaldbestände vorhanden. Am Oberlauf wird der Río Esva von Kastanien und Eichenwäldern gesäumt. Entlang der Flussläufe und insbesondere im Flussmündungsgebiet des Río Esva gedeihen gut erhaltene Erlenwälder. Darüber hinaus werden die fruchtbaren Böden extensiv landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzt. Eukalyptus- und Kiefernpflanzungen prägen weite Teile des Gebietes. Auf den steinigen Gebirgskämmen, beispielsweise um Merás, ist der Erdbeerbaum weit verbreitet.

 

Der Río Esva und seine Nebenflüsse weisen eine hohe Wasserqualität auf. Die Fischbestände sind Anzeichen für den naturnahen Biotopzustand. In den Gewässern des Esva-Flusses leben Lachse und Forellen in kristallklarem Wasser. Fischotter finden hier optimale Lebensbedingungen.

 

Lage und Infos

Die Cuenca del Esva ist über die Küstenstraße N-634 zu erreichen. Bei Luarca führt die AS-219 in das Gebiet hinein. Direkt am Fluss Esva entlang führt die N-634 ab Canero in das Gebiet.

 

Valdés, Salas und Tineo sind die Gemeindegiete dieses großflächigen Landschaftsraums. Die Informationsbüros der Gemeinden jeweils in der Ortsmitte verfügen über detaillierte Infos und Kartenmaterial.

Einigen Gruppen der Música Celta diente der Río Esva und die in der Nähe von Paredes gelegene Braña Busindre als Inspiration für ihre Lieder, zum Beispiel der Gruppe Llan de Cubel mit ihrem Klassiker Rigu Esva oder der Song Busindre Reel von Hevia, der ein Welterfolg wurde:

Die grüne Küste Asturiens:

Ría del Eo

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